divina hysterika

divina hysterika ist ein prozessualer künstlerischer arbeitszyklus zu zwei spektakulären weiblichen* phänomenen des 19. jahrhunderts: dem theaterstar sarah bernhardt und den stars einer klinik, den hysterikas.

fin de siècle, paris: sarah bernhardt, einer der ersten internationalen stars überhaupt, weltweit vergöttert für ihren neurotischen spielstil, holt sich ihre inspirationen in der berühmten nerven-klinik la salpêtrière. dort stellt chefarzt jean-martin charcot sogenannte „hysterikerinnen“ zur schau. in seinen populären vorlesungen präsentiert er seine hypnotisierten patientinnen und ihre anfälle. mehr noch: charcot inszeniert sie regelrecht. und ganz paris schaut zu.

divina hysterika untersucht dieses irrsinnige crossover der kultur- und krankheitsgeschichte multimedial und interdisziplinär mit fotografie, bildender kunst, performance und film.

diese website dokumentiert die verschiedenen schritte des arbeitszyklus. sie ist mindmap und collage in einem, wird sich stetig verändern und wachsen.

das projekt wird durch die stipendien #takecare, #takeheart, initial und die prozessförderung ermöglicht, gefördert vom fonds darstellende künste und durch die akademie der künste aus mitteln der beauftragten der bundesregierung für kultur und medien im rahmen von neustart kultur.



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